Reprogrammierung der Haltung

Wie in den vorherigen Beiträge dargestellt, besteht die Posturologie aus verschiedenen Anteilen:

    •    Anamnese - bis in die früheste Kindheit
    •    Untersuchung - mit verschiedenen, wissenschaftlich nachvollziehbaren bzw. anerkannten Methoden
         mit der Analyse des tonischen Haltungssystems
         mit der Untersuchung der verschienden Rezeptoren wie Fuss, Auge, Kauapparat, Haut
    •    Posturologische Diagnose - mit der Zusammenfassung und Erklärung der verschiedenen Rezeptorstörungen
    •    Behandlung der gefundenen Ursachen (und nicht nur der Symptome)


Behandlung:


    •    Die Verschreibung von - auf die vorgefundene Situation angepassten - elektro-galvanischen Sohlen
          diese wirken auf die Reflexpunkte der Füsse
          es wird somit eine Korrektur des gesamten Haltungsapparats bis zum Nacken erreicht
    •    Übungen für die Wiederherstellung der Augengeometrie
          diese bewirken eine Korrektur der Kopfhaltung, Kopfdrehgelenke und der oberen HWS
          (diese Übungen kann der Patient teilweise nach fachlicher Anleitung selbst üben)
    •    Eine mögliche Behandlung des Kauapparates
         diese bewirkt zusammen mit den Augenübungen eine Korrektur der Kopfhaltung und oberen HWS
    •    Eine mögliche Narbenbehandlung
         diese bewirkt - je nach intensität des Störfeldes - eine Verbesserung der Haltung durch Ausschaltung
         von reflektorischen Muskelfehlanpassungen
         (diese Behandlung kann der Patient teilweise selbst durchführen)
    •    Manipulative Deblockierung, Physiotherapie, etc.

 

Reprogrammierung:


Die elektro-galvanischen Elemente in den Spezialsohlen nach Prof. Bricot erzeugen eine Frequenz von 90 Herz.
Diese Frequenz wurde in zahlreichen Studien von Roll als stimulierend und für das Gehirn (als Zentralcomputer) als wesentlich für die Haltungskontrolle herausgefunden.
In der Folge der Dauerstimulation kommt es - vom Gehirn veranlasst - zu einer Änderung der Gesamtmuskelspannung des tonischen Haltungssystems.
Der Körper richtet sich auf und die Gelenke sowie die WS bekommen wieder eine weitgehend normale Position oder Stellung, soweit es in der individuellen Anatomie biologisch vorgegeben war.
Diese permanente Haltungskorrektur - hervorgerufen durch die oben angeführten Maßnahmen - bewirkt eine Verringerung der Schmerzen und Entzündungsituationen im Körper (soweit diese nicht durch Bakterien etc. verursacht wurden).

Im Laufe von wenigen Monaten stabilisiert sich das Haltungssystems. Es benötigt aber - je nach Dauer der Krankengeschichte - zwischen 1 bis 5 Jahre, bis eine Dauerstabilität erreicht wird. In der Foilgezeit ist dann eine weitere posturologische Therapie nicht mehr notwendig.

 

Kontrolluntersuchungen:

Normalerweise kommt der Patient alle zwei bis drei Monate zur Kontrolle. Dies sollte über wenigstens 1 Jahr so fortgeführt werden,  damit frühzeitig bei Veränderungen der Situtaion seitens des Posturologen gegengesteuert werden kann.
Es ist üblich, dass der Patient bei den Untersuchungen gefilmt und fotografiert wird, damit für spätere Fragen eine gute Dokumentation der seitherigen Änderungen vorliegen. Je nach Schwere des Krankheitsbildes werden auch anerkannte oder standartisierte Testfragebögen verwendet.